Radfahr - Club 1909 Herzogenrath - Noppenberg e. V.

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Chronik 1909-1927
     
31. März 1909:   Die aufgestellten Statuten werden mit dem Spiegel des königlichen Zollamtes versehen.
     
01. April 1909:   Bürgermeister Johann Heinrich Aretz setzte in Merkstein seine Unterschrift unter die genehmigten Statuten.
     
4. April 1909:  

Auf der zweiten Versammlung wurde nach der Wahl des Vorstandes mit Bernhard Hammers als Vorsitzender, Gottfried Schaffrath als Schriftführer und Josef Unverzagt als Kassierer beschlossen, dass für die erste Ausfahrt nach Heerlerheide auf einfachen Rädern gefahren werden sollte. Die Mitglieder des jungen Vereins waren jedoch in ihrem Eifer nicht zu bremsen und so wurde in emsiger Arbeit auf vier Fahrrädern eine Kutsche ganz aus Grün und Rosen gebaut. Ein kleiner Junge als Kutscher lenkte mit sechs langen, bunten Bändern das Sechs-Gespann. Die übrigen Vereinsmitglieder folgten auf prächtig geschmückten Rädern.

 

Die erste Ausfahrt nach Heerlerheide/Holland, wo die Einladung herkam, wurde ein riesiger Erfolg, und die Noppenberger freuten sich mit dem jungen neuen Verein. Noch heute, 2009, pflegte der RC 09 Noppenberg regen Kontakt mit dem Radfahrverein "De Heidebloem" Heerlerheide, der den so erfolgreichen, Anstoß zur Gründung des RC 09 Noppenberg gab.

 

In diesem und den folgenden Jahren beteiligten sich der Verein an zahlreichen Radfahrfesten beim Korso- und Reigenfahren.

     
20. Oktober 1912:   Der Verein schaffte die ersten sechs vereinseignen Saalräder an.
     
1913:   Mit ihrem Reigenfahren und Blumenkorso verschönerten die Fahrer Wiesenfeste in Merkstein und Noppenberg. Mittlerweile war für eine einheitliche Kluft der Fahrer gesorgt, die ihnen ein sauberes und gepflegtes Aussehen gab. Lobender Beifall war das schönste Geschenk für die Idealisten des Radsports.
     
1914-1918:   Mit dem Ausbruch des Krieges war es vorbei mit dem kaum Begonnenen. Die meisten Mtglieder mussten gleich in den ersten Tagen in den Krieg ziehen und der Sportbetrieb ruhte.
     
1. Juni 1919:   Wieder war es Leonhard Schlösser, der die Kameraden zu einer Versammlung zusammentrommelte.
     
September 1919:   Bereits zum 10 jährigen Bestehen des Vereins trat ein 6er Schulreigen zur Verschönerung des Jubelfestes an, das durch die fehlenden Mittel zwar bescheiden ausfiel, aber durch den Einsatz der Kameraden zu einen echten Erlebnis wurde.
     
9. April 1922:   Auf der Jahreshauptversammlung beschloss man, dem Bund Deutscher Radfahrer (BDR) beizutreten.
     
24. Juli 1927:   August Heinrichs wurde Westdeutscher Meister im 1er Straßenfahren.
     
25. September 1927:   Der 6er Schulreigen und der 6er Kunstreigen wurden Westdeutscher Meister im Saalradsport.
     
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